Qualifizierung braucht Erfahrung. Die Qualifizierung von Arbeitnehmervertretungen gelingt dem DGB-Bildungswerk auch deshalb in besonderen Maße, weil vertiefte Erfahrungen aus vielen Projekten in die Bildungsarbeit einfließen. Zusammen mit nationalen und europäischen Partnern und Organisationen werden differenzierte Handlungsansätze erarbeitet und erprobt. Durch die Projektarbeit entsteht in den Betrieben Problembewusstsein und Lösungskompetenz, die in die Seminararbeit zurückfließt. Viele Projektergebnisse werden in Büchern und Abschlussdokumenten bereitgestellt.
Gesunde Arbeit ist Titel und Inhalt eines vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderten Projektes. Am 20. September wurde ein wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft von Gesunde Arbeit gelegt. Es schlossen sich Vertreter aus dem laufenden Projekt Gesunde Arbeit, aus Wissenschaft und Unternehmen sowie Akteure aus Prävention und Rehabilitation zu einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in München zusammen.
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In Zusammenarbeit mit der Hans-Böckler-Stiftung ist dieses Buchprojekt ein Folgeprojekt des Projektes „Evaluation des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) – Evaluation und Überarbeitung des Handlungsleitfadens“, das bis 31.03.2010 von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde. Es sollen vier von sechs Unternehmen des vorausgegangenen BEM-Projektes mittels Fallstudien dargestellt werden. Dabei sollen die Fallstudien die gelebte Praxis in der Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagemts veranschaulichen.
Die Zahl der durch psychische Erkrankungen bedingten Arbeitsunfähigkeitstage wächst seit Jahren beständig. Allein in den letzten 10 Jahren nahm die Zahl der durch psychische Belastungen verursachten Krankheitstage bei Männern um 42 % und bei Frauen um 63% zu. Nicht nur im Dienstleistungssektor nehmen die psychischen Belastungen zu, sondern auch im eher körperlich belasteten Handwerk steigt die Zahl der psychischen Belastungen stetig.
Das Hauptziel des Projektes: „Neue Wege im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)“ ist die Einrichtung eines BEM in den beteiligten Betrieben – falls noch nicht vorhanden – und dessen Optimierung. Dabei steht die Erhöhung der Wirksamkeit des BEM im Vordergrund.
Die Erreichung dieses Ziels wird durch mehrere Unterziele ermöglicht:
Schaffung bzw. Optimierung von Strukturen für ein BEM
Identifikation und Analyse von erfolgreichen BEM-Prozessen, um von diesen zu lernen
Ermittlung von wichtigen Potenzialen zur Bewältigung der Arbeit, um diese für den individuellen Beratungsprozess nutzen zu können.
Entwicklung eines „Arbeitsfähigkeitscoaching“ zur Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ein Betriebliches Eingliederungsmanagement in Anspruch nehmen
Vernetzung der betrieblichen und externen Akteure, die den Prozess erfolgreich unterstützen können
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Die gestiegenen Anforderungen der heutigen Arbeitswelt führen mit zunehmendem Alter häufig zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die Betroffenen haben es dann schwer, ihre berufliche Tätigkeit weiterhin auszuüben. Das im Jahre 2004 im SGB IX eingeführte Instrument des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) kann dem entgegenwirken. Die Vorschrift zum BEM gilt für alle Arbeitnehmer, die innerhalb eines Jahres ununterbrochen oder länger als sechs Wochen arbeitsunfähig sind. In Österreich hingegen ist das Eingliederungsmanagement bisher noch nicht gesetzlich verankert. Förder- und Beratungsmöglichkeiten bestehen aufgrund des Gleichbehandlungs- und des Behindertengleichstellungsgesetzes. Das Bundessozialamt ist Drehscheibe für die Unterstützung von Personen und Betrieben. Es gibt Musterfälle in öffentlichen Verwaltungen und in einzelnen Betrieben. Ein Erfahrungsaustausch zwischen Deutschland und Österreich kann hier helfen, voneinander zu lernen und einen Wissenstransfer zu entwickeln. Weiter...
Der Europäische Gesundheitsmanager ist ein innerbetrieblicher Berater, der den Arbeitgeber in allen Fragen für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb unterstützt. Das Handeln des Gesundheitsmanagers ist entscheidend für das Niveau von Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen. Er ist Multiplikator für eine präventive Unternehmenskultur, gibt den Beschäftigten Orientierung, ist inner- und außerbetrieblich zentraler Ansprechpartner und „Kommunikator“ von allen Themen die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit betreffen.
Diese Weiterbildung hat Beschäftigten und Betrieben in Polen einen systematischen Ansatz für Sicherheit und Gesundheit aufgezeigt und damit zur Umsetzung der EU – Rahmenrichtlinie für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit beitragen. Ziel des Projekts war die Qualifizierung und nachhaltige Motivation der innerbetrieblichen Akteure und Akteurinnen für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb. Weiter...
Auf Basis der Durchführung unternehmensspezifischer AGE-Management-Projekte in den teilnehmenden Betrieben wurden Tools für die Umsetzung und Bewältigung des demographischen Wandels in kleinen und mittleren Unternehmen erarbeitet, die von den Unternehmen selbst, d.h. ohne weitere Hilfe, eingesetzt werden können. Kernpunkte des Vorhabens waren: Zuschnitt der vorhandenen Instrumente für betriebliches AGE-Management auf die Bedürfnisse von KMU, Entwicklung und Demonstration von Beispielen Guter Praxis für konkrete betriebliche Anforderungen, Entwicklung von Unterstützungsinstrumenten für Unternehmen, Demonstration der Wirtschaftlichkeit von AGE-Management durch Aufbereitung von betrieblichen Kennzahlen und Indikatoren. Weiter...

Ziel des Projektes war die Entwicklung von Handlungsstrategien für die betriebliche Interessensvertretung, um die Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaft in Unternehmen, Betrieben und Dienststellen mittels Förderung betrieblicher Prävention durch Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements zu sichern.
Gemeinsam sollte mit den betrieblichen Interessenvertretungen Strategien für die erfolgreiche Umsetzung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements erarbeitet werden. Dabei wurden folgende Schwerpunkte „unter die Lupe“ genommen: Rechtliche Grundlagen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement Prozessketten im BEM: Lösungs- & Handlungsmöglichkeiten Beispiele Guter Praxis Betriebsvereinbarungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement Weiter...
Laut einer Definition der Weltgesundheitsorganisation ist die Gesundheitsförderung der Mittelpunkt eines Prozesses, der den Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung - und damit die Befähigung zur Stärkung - ihrer Gesundheit ermöglichen soll. Auf dieser Grundlage wurde in Fallstudien der aktuelle Stand der "Betrieblichen Gesundheitsförderung" in unterschiedlichen Betrieben in Deutschland untersucht.
Dabei ging es darum, die Entwicklungs- und Verhandlungsprozesse, die mit dem Prozess der betrieblichen Gesundheitsförderung einhergehen, zu dokumentieren. Dabei wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, von der Gefährdungsbeurteilung über psychische Belastungen bis zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement und zu älteren Beschäftigten.
Die Ergebnisse werden in einem Buch im Rahmen der Schriftenreihe der Hans-Böckler-Stiftung aufbereitet und zusammengefasst. Mit der Publikation soll betrieblichen Interessenvertretungen Informationen und Handlungsempfehlungen zu einer zukunftsfähigen betrieblichen Gesundheitspolitik gegeben werden.

Das DGB Bildungswerk unterstützt das europäische Projekt IN.CON.PAR_able. Das europa-übergreifende Projekt hat am 14/15.10.2008 seine Ergebnisse vorgestellt. Ziel war es, Informationen zu sammeln, inwieweit die Europäischen Richtlinien in den einzelnen Ländern umgesetzt werden, die für die Arbeitsbedingungen der Eurobetriebsräte verantwortlich sind.
IN.CON.PAR_able steht für information, consultation and participation able. Projektträger ist CC.OO.-Spanien. Fragebögen aus 100 Unternehmen wurden ausgewertet, in wie fern die EBR-Richtlinie in der Praxis umgesetzt wird. In unterschiedlichen Workshops wurden Ergebnisse erarbeitet, ein Handbuch herausgegeben und Ergebnisse präsentiert.


Die Krise zeigt es deutlich - nur Innovationen und intelligente Formen der Beschäftigung sichern Arbeitsplätze - gemeinsam mit der effizienten Nutzung von Materialien und Energie können Unternehmen Geld sparen, Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig einen Beitrag zur Schonung der Umwelt und zur Bewältigung des Klimawandels leisten. Dessen Folgen werden im Übrigen wesentlich stärker und härter eingeschätzt als die derzeitigen – Juni 2009 – Auswirkungen der Wirtschaftskrise.
06.04.2011 Ergebnistagung KoReBB in Berlin

Das DGB-Bildungswerk vermittelt Schülern erste Betriebsnähe. Um Entscheidungsfindung zu erleichtern, können SchülerInnen der 8. bis 10. Klasse an kostenlosen Projekttagen zur Berufsorientierung teilnehmen.
Speziell auf den Schultyp abgestimmt geben die Projekttage im Rahmen unterschiedlicher Module einen Einblick in Themenbereiche wie Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, soziale Kompetenz sowie Lebens- und Berufswegplanung.
Ebenso erhalten LehrerInnen ein fächerübergreifendes Unterstützungsangebot, damit sie den Auftrag der Schule zur Berufsorientierung erfolgreich umsetzen können.
Die Betriebsratsqualifizierung des DGB-Bildungswerks gibt Arbeitnehmervertretern - Betriebs-, Personal- und Aufsichtsräten das passende Rüstzeug an die Hand, um in der heutigen Arbeitswelt erfolgreich zu bestehen. Erfahrene RichterInnen, FachanwältInnen und PraktikerInnen vermitteln praxisorientiert fundierte Rechtskenntnisse im Arbeits- Betriebsverfassungs- und Sozialrecht wie in betrieblicher Arbeitspolitik.
Das DGB Bildungswerk ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008.