Hubertus Heil setzt sich für Mindestlohn in der Leiharbeitsbranche ein

02.09.2010

Hubertus Heil

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil hat der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) angeboten, gemeinsam mit der SPD Bundestagsfraktion unverzüglich den Mindestlohn für 800.000 LeiharbeitnehmerInnen durchzusetzen.
 

Hubertus Heil hat erkannt, dass die Zeit drängt: Im Mai 2011 wird die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa in Kraft treten. LeiharbeitnehmerInnen aus Osteuropa werden auf den Markt drängen und die Löhne in der Leiharbeitsbranche noch weiter nach unten drücken. Lohndumping ist dann buchstäblich Tür und Tor geöffnet.

Wie die CDU auf das Angebot von Hubertus Heil reagieren wird, bleibt spannend abzuwarten. Hubertus Heil wies in einer Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion vom 02.09.2010 darauf hin, dass ein Mindestlohn in der Zeitarbeit schon 2009 mit der SPD möglich gewesen sei. Der Union warf er vor, dieses Vorhaben blockiert zu haben.

Unser Seminar zum Thema

„Fremdpersonaleinsatz - Einflussmöglichkeiten des Betriebsrats bei Leiharbeit und alternativen Beschäftigungsformen“
 

Textquelle:

Pressemitteilung der SPD Bundestagsfraktion NR. 1147/2010 02. September 2010

Bildquelle:

SPD Bundestagsfraktion

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