Betriebsratsqualifizierung: Aktuelle Nachrichten

 

Prekäre Beschäftigung höhlt die sozialen Sicherungssysteme aus

Hartz-IV

Die Deregulierung des Arbeitsmarktes im Rahmen der Hartz IV-Reformen hat entscheidende Auswirkungen auf das Sozialversicherungssystem. Wo Menschen in Minijobs, Leiharbeit, Solo-Selbständigkeit und anderweitiger geringfügiger Beschäftigung von ihrer Arbeit nicht ohne staatliche Hilfen leben können, zahlen sie auch zu wenig Geld in die Rentenkassen. Altersarmut droht.

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Lang ersehnt und schon heftig kritisiert: Gesetzesentwurf zum Arbeitnehmerdatenschutz

Überwachungskamera

Der Ist-Zustand: Geltende Datenschutzvorschriften sind zerstückelt aus unterschiedlichen Gesetzen, die Rechtsprechung ist uneinheitlich und unübersichtlich, zum Teil sogar widersprüchlich. Überwachungsskandale füllen die Zeitungen. Ein einheitliches übersichtliches Gesetz, das den Arbeitnehmerdatenschutz verbindlich und klar regelt, ist überfällig. Am 25.08.2010 war es soweit: Das Bundeskabinett beschloss den von Bundesinnenminister de Maizière vorgelegten Gesetzentwurf zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes. Kaum auf dem Tisch, wird er von ExpertInnen kritisch zerpflückt.
 

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Hubertus Heil setzt sich für Mindestlohn in der Leiharbeitsbranche ein

Hubertus Heil

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil hat der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) angeboten, gemeinsam mit der SPD Bundestagsfraktion unverzüglich den Mindestlohn für 800.000 LeiharbeitnehmerInnen durchzusetzen.
 

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BR widerspricht Kündigung: Benennung einer Vergleichsgruppe kann Sozialauswahl kippen lassen

Im Rahmen einer betriebsbedingten Kündigung hatte ein Arbeitgeber die Sozialauswahl fehlerhaft getroffen. Er hatte eine Vergleichsgruppe nicht berücksichtigt, die weniger schutzwürdige Arbeitnehmer enthielt als die, die er kündigte. Der Betriebsrat widersprach gemäß § 102 Abs. 3 BetrVG mit dem Verweis auf die Vergleichsgruppe. Vor dem Landesarbeitsgericht Hamburg stritt man sich nun um die Frage, ob der Betriebsrat die weniger schutzwürdigen Arbeitnehmer konkret hätte benennen müssen.

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Immer Ärger mit Schlecker

Die Drogerie-Einzelhandelskette Schlecker hat sich einen neuen Fauxpas geleistet: Anstatt den rund 34.000 MitarbeiterInnen ihre geleisteten Überstunden auszuzahlen wies das Unternehmen auf den Lohnabrechnungen Stundengutschriften aus. Weder in Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Ver.di, noch mit den Betriebsräten hatte die Unternehmensführung vorher darüber kommuniziert.
 

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Mobbingfall kostet Unternehmen 288.000 €

Das besagt eine Beispielsrechnung des Praxisleitfadens Mobbing von Katja Merk. Mobbing ist für Betriebe nicht nur unangenehm, sondern auch teuer. Leiden muss nicht nur das Mobbingopfer, sondern neben weiteren MitarbeiterInnen auch der Arbeitgeber.
 

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3. Gesundheitsgipfel auf der Zugspitze beendet zum Thema: Führung und die vielfältigen Potenziale der Beschäftigten

Der 3. Gesundheitsgipfel Prävention und Gesundheitsförderung auf der Zugspitze ist zu Ende gegangen. Über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in den letzten 3 Tagen intensiv über Referate, in Arbeitsgruppen und in einer Open Space Veranstaltung zum Thema Führung und die vielfältigen Potentiale der Beschäftigten informiert und Strategien zur Umsetzung in den Betrieben entwickelt.

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